Die hawaiianische Form der Darmreinigung "Kahuna" setzt auf eine Mischung aus verschiedenen Kräuter und Salzwasser, welche über einen Zeitraum von sieben Tagen einziges Nahrungsmittel darstellen und auf diese Weise mehrere Kilo Ablagerungen und Gifte von den Darmwänden lösen söllen.
Die Kombination aus Kräutern und Salzwasser sorgt dafür, dass jeden Morgen in der Regel 300 bis 500 Gramm Schadstoffe ausgeschieden werden, was - wie sich leicht erahnen lässt - einen hohen Entschlackungseffekt mit sich bringt.
Im Zentrum der Kahuna-Methodik steht die Entfernung der Beläge welche sich an der Darmschleimhaut festsetzen. Diese Ablagerungen bestehen aus einer schwarzen, klebrig-gummiartigen Substanz aus nicht verdauten und eingetrockneten Nahrungsresten. Die Bedeutung dieser scheinbar unwichtigen Beläge wird deutlich, wenn man bedenkt, dass ein gesunder Darm nur gut 2 Kilogramm wiegt, verkrustete Dickdärme aber zu einem Gesamtgewicht von 18 kg führen können. Die Folge dieser Festsetzung ist eine schlechtere Verdauung, Neigen zu Fettleibigkeit und erschwerte Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen. Eine Darmreinigung kann die Selbstheilungskräfte des Körpers steigern und den bei vielen Menschen zu niedrigen PH-Wert ausgleichen. Im Blickfeld der hawaiianischen Darmreinigung steht die Säuberung des Dünndarms, des Dickdarms, des Magens, der Nieren, der Galle, der Leber und des Lymphsystems.
Was die konkrete Vorgehensweise bei der hawaiianischen Darmreinigung anbetrifft, so bekommt man drei Mal am Tag eine Mischung spezieller Kräuter, welche mit verdünntem Saft versetzt wird. Aufgabe der Kräutermischung ist das Anlösen der Darmverkrustungen um diese in der Folge ausscheiden zu können. Unterstützend wirkt das Trinken von lauwarmem Salzwasser am Morgen, da dieses direkt über den Darm wieder ausgeschieden wird. In einem späteren Kurstadium sorgt das Trinken von warmem Wasser ohne Salz dann dafür, dass die Verkrustungen endgültig weggespült werden.